Realisierung der A39: „Jetzt handeln – der Landkreis Celle braucht die A 39!“

18. Juli 2025

Der CDU-Landtagsabgeordnete Jörn Schepelmann hat gemeinsam mit weiteren Abgeordneten der CDU-Fraktion eine Kleine Anfrage an die Niedersächsische Landesregierung zur „Realisierung der A 39“ gestellt. Die nun vorliegenden Antworten offenbaren aus Sicht der CDU ein erschreckendes Bild: fehlender Gestaltungswille, ausweichende Aussagen und keine erkennbare Strategie für eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte Norddeutschlands.

„Die Antwort der rot-grünen Landesregierung lässt gänzlich an Klarheit und Entschlossenheit vermissen.“ Während im Landkreis Celle und der gesamten Region seit Jahren auf den Lückenschluss gewartet wird, verweist Rot-Grün auf Zuständigkeiten und laufende Verfahren. Das ist politisches Wegducken statt Gestaltungswille.

Dabei sei die Bedeutung der A 39 für die Region unbestritten: „Wir reden nicht über irgendein Projekt, sondern über das infrastrukturelle Rückgrat des nordöstlichen Niedersachsens. Es geht um wirtschaftliche Entwicklung, Verkehrsfluss und gleichwertige Lebensverhältnisse – auch für den Landkreis Celle“, so Schepelmann.

Aus Sicht des CDU-Abgeordneten Schepelmann ist es unverständlich, dass die Landesregierung nicht einmal prüft, ob – wie bei früheren Projekten – mit dem Bau begonnen werden kann, obwohl noch eine Klage anhängig ist. Genau das wurde 2019 zum Beispiel beim Ausbau der B 3 in Celle gemacht. Damals hat das CDU-geführte Niedersächsische Verkehrsministerium den Sofortvollzug angeordnet und mit Rückendeckung des Bundes einen zügigen Baustart ermöglicht. Das zeigt: Wenn der politische Wille da ist, kann auch gehandelt werden.

In einem ergänzenden Schreiben hat der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Sebastian Lechner, Ministerpräsident Olaf Lies und Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne aufgefordert, endlich tätig zu werden. Die Landesregierung solle den Sofortvollzug prüfen, die Finanzierung mit dem Bund sichern und zügig handeln.

Für den Landkreis Celle ist die A 39 ein echtes Zukunftsprojekt. Sie entlastet Ortsdurchfahrten, sichert Arbeitsplätze, stärkt den ländlichen Raum und verbessert die Anbindung an andere Regionen. Schepelmann macht deutlich: „Wer hier weiter bremst, gefährdet die Entwicklung unserer Region. Die Menschen haben ein Recht auf Fortschritt – nicht auf weitere Ausreden.“