Hannover. Die Enquetekommission „Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche Engagement verbessern“ hat ihre Arbeit aufgenommen. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft wollen die Kommissionsmitglieder Wege aufzeigen, wie strukturelle Hürden beseitigt und mehr Frauen, junge Erwachsene und Menschen mit Migrationshintergrund für eine ehrenamtliche Tätigkeit begeistert werden können. „Wir wollen die Weichen dafür stellen, dass Niedersachsen auch in 50 Jahren noch Ehrenamtsland ist“, sagt Jörn Schepelmann, Sprecher der CDU-Landtagsfraktion in der Enquetekommission.

„Unser Ziel ist, die Freiwilligenarbeit zu entbürokratisieren, um das Ehrenamt wieder attraktiver zu machen“, so Schepelmann weiter. „Die Bürgerinnen und Bürger sollen Spaß daran haben, Verantwortung für andere zu übernehmen, ohne in Vorschriften und Auflagen zu versinken. Außerdem wollen wir die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ehrenamt verbessern und den Anteil von Frauen und jungen Erwachsenen erhöhen.“

„Im Zuge der heutigen Konstituierung wurde deutlich, welche große Bedeutung das Land dem Ehrenamt in allen gesellschaftlichen Bereichen zumisst und wie wichtig die ehrenamtlich Tätigen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sind. Wir wollen daher fraktionsübergreifend zu guten Ergebnissen kommen“, sagt Schepelmann abschließend. Binnen eines Jahres wolle man dem Landtag konkrete Vorschläge unterbreiten.

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